Was ist formelle
Einwohnerbeteiligung?
Die formelle Beteiligung räumt Einwohnern bestimmte gesetzliche Rechte ein. Zum Beispiel das Recht, sich zu einem Bauvorhaben äußern zu können oder mittels Unterschriftensammlung ein Bürgerbegehren zur Abstimmung zu bringen. Gesetzlich vorgegeben sind beispielsweise auch die Beteiligung an Bebauungsplänen und in Planfeststellungsverfahren oder die Möglichkeiten für Einwohneranträge und Einwohnerversammlungen.
Was ist informelle
Einwohnerbeteiligung?
Manchmal wollen die Stadtverordneten wissen, was die Werderaner über ein Thema denken. „Schwarmintelligenz“ kann auch bei Planverfahren hilfreich sein. Für bedeutende Themen ist es gut, ein Meinungsbild zu haben. Dann kommt die informelle Beteiligung zum Tragen. Sie reicht von Umfragen über Workshops bis hin zu mehrstufigen Verfahren mit verschiedenen Formaten. Da am Ende immer die gewählten Vertreter entscheiden, spricht man von beratender Einwohnerbeteiligung
Und wie läuft es in
Werder (Havel)?
Details zur formellen und informellen Einwohnerbeteiligung sind in Werder in der Einwohnerbeteiligungssatzung geregelt. Unter anderem ist dort die Beteiligung von Jugendlichen und Senioren im Jugendbeirat und im Seniorenbeirat festgeschrieben. Auch das Prozedere des Zukunftshaushalts ist der Satzung zu entnehmen. Laufende und abgeschlossene Online-Beteiligungsverfahren der Stadt sind auf der Beteiligungsplattform Adhocracy zu finden. Die Stadt Werder (Havel) ist Teil des Netzwerkes Bürgerbeteiligung.




