Blütenstadt Werder (Havel)

Bericht der Bürgermeisterin 6/2025

Rede von Manuela Saß zur Stadtverordnetenversammlung am 12. Juni 2025.

Sehr geehrte Frau Vorsitzende,
sehr geehrte Damen und Herren Stadtverordnete,
sehr geehrte Gäste,

ich möchte Sie an dieser Stelle zur Sitzung der Stadtverordnetenversammlung vor der Sommerpause begrüßen und über die Arbeit der Verwaltung in den letzten drei Monaten berichten.


Fachbereich 1

IT-Abteilung

Die Angriffe auf unsere IT-Infrastruktur haben deutlich zugenommen. In den ersten vier Monaten waren es drei Mal so viele, wie im gesamten Jahr 2024. (874 Angriffe, 71.959 erfolgreich blockierte Anfragen bis zum 30.04.2025)
Die Zahlen verdeutlichen, dass wir weiterhin hohe Anstrengungen und auch finanzielle Mittel darauf verwenden müssen, um die Sicherheit der Daten und die Arbeitsfähigkeit unserer Verwaltung zu gewährleisten.

Sitzungsdienst

Wie in diesem Haus beschlossen wurde das erstes Druckwerk der Beschlusszusammenfassung im April verteilt.
Sie finden diese Zusammenfassung auch auf der Internetseite der Stadt unter Bekanntmachungen.

Fundbüro

Mit der erfolgreichen Implementierung einer Verwaltungssoftware für das Fundbüro wird die Digitalisierung weiter vorangebracht. Seither können die Fundsachen erstmals bequem online eingesehen werden. Das spart Zeit und Wege!

Automatisierte externe Defibrillatoren (AED) beschafft

An allen Rathausstandorten, in der Stadtbibliothek und in der Havelauenhalle – unserem Katastrophenschutzleuchtturm – wurden moderne, automatisierte und vor allem selbsterklärende Defibrillatoren installiert.
So kann im Ernstfall schnell und sicher geholfen werden. 


Fachbereich 2

Nachtragshaushalt

Nachdem uns nun die erfreuliche Nachricht über den möglichen Verzicht der SPD-geführten Landesregierung auf die Streichung des Familienleistungsausgleiches im laufenden Haushaltsjahr aus Potsdam erreicht hat, habe ich entschieden, den Nachtragshaushalt von der Tagesordnung heute zu nehmen.
Wenn die Streichung der geplanten Kürzung für dieses Jahr nächste Woche im Landtag in Potsdam tatsächlich beschlossen werden sollte, ist das auch ein Ergebnis des starken Protestes aus der kommunalen Familie des Landes und macht einmal mehr deutlich, dass gemeinsam viel erreicht werden kann.
Der Nachtragshaushalt ist nun nochmals zu überarbeiten, die neuen Rahmenbedingungen sind hier zu berücksichtigen. An dieser Stelle darf ich bereits mitteilen, dass vor oben genanntem Hintergrund durch mich bereits veranlasst wurde, den Kulturfonds in diesem Jahr weiter zu führen. Die Entscheidung über die zu fördernden Maßnahmen wird also in der nächsten Sitzungsfolge durch den Fachausschuss zu treffen sein.
Unabhängig von der Überarbeitung des Nachtrags bedarf es aber heute einer Beschlussfassung über die Erhöhung des Kassenkredites wie bereits vom Fach- und Hauptausschuss empfohlen.
Die Entscheidung über den Nachtragshaushalt ist von der Sicherung der Liquidität zu trennen. Unabhängig von der Erhöhung des Kassenkreditlimits hatten wir darüber informiert, dass die Fachbereiche aufgefordert waren, Einsparmaßnahmen für dieses Haushaltsjahr zu ermitteln. Im Ergebnis wurde eine Liste von Maßnahmen erarbeitet, die nunmehr auch auf den Prüfstand gestellt wird. Mit den Fachbereichen wird diese Liste bis zur Sommerpause nochmals sorgfältig zu prüfen bzw. werden Prioritäten zu setzen sein.

Vor dem genannten Hintergrund der unklaren Vorgehensweise der Landesregierung und der damit verbundenen Mehrarbeit in allen Bereichen – aber insbesondere der Kämmerei -, habe ich entschieden, die Beantwortung von Anfragen zu priorisieren.
Beispielhaft weise ich auf die Anfrage der SPD-Fraktion zu den freiwilligen Leistungen hin.

Dies auch im Hinblick darauf, dass diese Anfrage Bezug auf den Haushalt 2026/2027 nimmt und die Einbringung dieses Haushaltes nicht vor dem vierten Quartal zu erwarten ist.
Ursächlich hierfür ist zum einen die erneut erforderliche Überarbeitung des Nachtragshaushaltes 2025 und zum anderen fehlen weiterhin aktuelle, belastbare Basisdaten für die zu planenden Einnahmen aus Zuweisungen und Steueranteilen.
Im Übrigen liegt Ihnen die Beantwortung der Anfrage zu den freiwilligen Leistungen seit heute vor.


Fachbereich 3

Neue Premium-Helme für die Feuerwehr

Unsere Freiwillige Feuerwehr in Werder (Havel) ist jetzt vollständig mit modernster Helmausrüstung ausgestattet. Alle 208 Feuerwehrfrauen und -männer tragen nun den Premium-Helm ‚Heros Titan‘. Der Helm ist nicht nur besonders hitzebeständig und stoßfest, sondern verfügt auch über ein goldbeschichtetes Visier zum Hitzeschutz und eine integrierte Helmlampe – sehr hilfreich bei Einsätzen in Dunkelheit und Rauch.
Der Stückpreis beträgt rund 600 Euro.

Softwareumstellung bei Gewerbeamt

Die Umstellung auf das neue Fachverfahren (VOIS) wurde im Gewerbeamt Ende Mai erfolgreich abgeschlossen.
Künftig können Anträge einfacher und in vielen Fällen auch direkt online gestellt werden. Gleichzeitig wird die Bearbeitung in der Verwaltung effizienter – durch die Einführung elektronischer Akten können Abläufe effizienter gestaltet werden.


Fachbereich 4

Kemnitzer Chaussee bekommt Gehweg

Die Kemnitzer Chaussee bekommt im Zeitraum Juni bis Juli 2025 einen eigenen Fußweg – ein wichtiger Schritt für mehr Sicherheit im Ortsteil. Im Austausch mit den Anwohnerinnen und Anwohnern wurde beschlossen, zwischen Rosenstraße und Dahlienstraße einen 1,50 Meter breiten, dauerhaft befestigten Gehweg anzulegen. Grund ist die künftige Nutzung der Straße als Umleitungsstrecke für anstehende Bauprojekte.
Mit dem neuen Gehweg entsteht ein durchgehender Fußweg entlang der Kemnitzer Chaussee im Ortsbereich – das verbessert die Sicherheit für alle, die dort zu Fuß unterwegs sind.

Gleichzeitig wirkt sich diese Maßnahme auf andere geplante Bauprojekte aus: Der ursprünglich für Mai vorgesehene Bau eines Minikreisverkehrs an der Kreuzung Phöbener Straße / Kesselgrundstraße muss zeitlich etwas nach hinten verschoben werden. Die Kemnitzer Chaussee wird hierfür nämlich schon als Umleitung benötigt. Der neue Starttermin für den Kreisverkehr wird noch bekanntgegeben – vorgesehen ist der Sommer.
Im direkten Anschluss daran, voraussichtlich zum Jahresende, beginnt der Landesbetrieb Straßenwesen mit der umfassenden Sanierung der Eisenbahnstraße. Die Bauarbeiten werden etwa eineinhalb Jahre dauern und unter Vollsperrung stattfinden. Der Abschnitt reicht von etwa 60 Metern vor der Adolf-Damaschke-Straße bis zur Bernhard-Kellermann-Straße.

Klar ist, dass diese Maßnahmen mit Einschränkungen verbunden sind – gleichzeitig wird hier gezielt mit dem Landesbetrieb Straßenwesen in mehr Sicherheit, bessere Verkehrsführung und eine moderne Infrastruktur für die kommenden Jahre investiert.

Zwei Spielplätze ohne Grenzen

Gute Nachrichten für kleine Abenteurer mit und ohne Handicap: In Werder (Havel) wurden zwei Spielplätze so umgestaltet, dass auch Kinder mit Beeinträchtigungen dort unbeschwert spielen können. Die Spielplätze an der Regattastrecke und am Seerosenweg wurden nach mehrwöchigem Umbau im Mai offiziell freigegeben. Zur Eröffnung am Seerosenweg waren die Kinder der Integrationskita „Havelzwerge“ eingeladen, um die neuen Geräte auszuprobieren.
Die Umbauten kosten insgesamt rund 105.000 Euro – eine Investition, die sich wirklich lohnt. Die Idee für einen inklusiven Spielplatz stammt übrigens aus dem Bürgerbeteiligungsprojekt ‚Zukunftshaushalt‘ – ein sehr schönes Beispiel dafür, wie Vorschläge aus der Stadtgesellschaft Wirklichkeit werden.

Hortkinder gehen auf Müllsammel-Tour

Kleine Helfer, große Wirkung: Rund 80 Kinder des Hortes „Stadtstrolche“ sind Mitte April durch Werder (Havel) gezogen und haben im Stadtwald, an der Regattastrecke und am Spielplatz „Pirateninsel“ fleißig Müll gesammelt.
Der Bauhof der Stadt Werder (Havel) stellte für diese gemeinnützige Aktion Greifer und Müllbeutel zur Verfügung.
Initiiert wurde die Ferienaktion durch den Kinderrat und die Leitung des Hortes. Der Kinderrat hatte zuvor in einer Kinder- und Jugendsprechstunde der Bürgermeisterin über eine Müllsammelrunde im Stadtwald berichtet.
Die Aktion des Hortes „Stadtstrolche“ reiht sich in viele ehrenamtliche Einsätze von Werderanern ein, einen Beitrag gegen Müllverschmutzung zu leisten. Zum Thema Müllvermeidung hatten Stadt und Abfallwirtschaft Potsdam-Mittelmark GmbH (APM) anlässlich einer europäischen Aktionswoche beispielsweise einen Praxistag für Schüler veranstaltet. Weitere solcher Praxistage sollen folgen.


Fachbereich 6

  • Einreichung Bauantrag Inselzentrum Töplitz
  • Einreichung Bauantrag Interimsbau Karl-Hagemeister-Grundschule

In den Quartalen I und II sind folgende Leistungen in den Schulen und Kitas erbracht worden:

  • Umsetzung der Maßnahmen zur Ertüchtigung der Havelauenhalle zum Leuchtturmprojekt
  • Energetische Sanierung der Beleuchtung in der Dümichen-Halle
  • Fertigstellung aller Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung am Ernst-Haeckel-Gymnasium
  • Abnahmereife Herstellung der 2 Schulraum-Containern am Ernst-Haeckel-Gymnasium
  • Erneuerung von Müllsammelplätzen in der Inselschule Töplitz und an der Carl-von-Ossietzky Schule
  • Schaffung eines Lagerraums in der Karl-Hagemeister-Grundschule
  • 1. Bauabschnitt zur Umsetzung der Maßnahmen des Alarmierungsplans in der Grundschule Glindow
  • Herstellung der Einfriedung des Hortes Sunshine Kids
  • malermäßige Überarbeitung der Flure und des Eingangsbereiches des Hortes Sunshine Kids, nebst Erneuerung von Brandschutztüren
  • Realisierung eines Differenzierungsraumes im Hort Sunshine Kids und Erweiterung des Netzwerkes
  • Erneuerung der Warmwasserversorgung in den Sanitärräumen der Kita Regenbogen
  • Erneuerung der Brandmeldeanlage in den Werderaner Früchtchen Haus 2
  • Reparatur und Intensivreinigung der Tartanflächen an Schulen und Horten

Außerdem bei sonstigen Liegenschaften wurden durchgeführt:

  • Ausschreibung der Sanierung der Regattastrecke
  • Veröffentlichung der Vergabe zur Sanierung des Umkleidetraktes des Arno-Franz-Sportplatzes
  • Systemtrennung in der Energiezentrale/Therme
  • Aufarbeiten und Reparatur des Fußbodenbelages im Schützenhaussaal und Intensivreinigung

In den Sommerferien sind Modernisierungsmaßnahmen in den folgenden Gebäuden geplant:

  • Sonnenschutzmaßnahmen Inselschule Töplitz, 1. Bauabschnitt
  • Sanierungsmaßnahmen in Klassenräumen in der Karl-Hagemeister-Grundschule (3. OG) und der Mensa
  • Sanierungsmaßnahmen in Klassenräumen in der Carl-von-Ossietzky Schule im Haus 1
  • Sanierungsmaßnahmen in Klassenräumen im Ernst-Haeckel-Gymnasium inkl. Schallschutzmaßnahmen

Des Weiteren sind intensive Maßnahmen in den Außenanlagen der Karl-Hagemeister-Grundschule geplant.


Bereich Bürgermeisterin und Bereich 1. Beigeordneter

Neue Stromversorgung für den Katastrophenschutz-Leuchtturm

Im April haben Projektleiter Philipp Konopka und Stadtwehrführer Stephan Kranig eine mobile Netzersatzanlage für Werder (Havel) übernommen. Sie sorgt künftig dafür, dass im Notfall die Stromversorgung in der Havelauenhalle gesichert ist.

Die Halle ist als sogenannter Katastrophenschutz-Leuchtturm vorgesehen – also als zentrale Anlaufstelle für die Bevölkerung bei größeren Ausfällen oder Notlagen.

Besonders erfreulich: Nach einem öffentlichen Aufruf im Januar hat sich in unserer Stadt ein ehrenamtliches Team gefunden, das den Leuchtturm im Ernstfall betreiben wird. Die Gruppe trifft sich ab sofort zweimal im Jahr zu gemeinsamen Übungen, um gut vorbereitet zu sein. Eine erste Aufbauübung ist bereits geplant. Eine öffentliche Übung ist für November vorgesehen und die Stadtverordneten werden rechtzeitig dazu eingeladen.

Zwar liegt die Zuständigkeit für den Katastrophenschutz bei besonderen Lagen beim Landkreis Potsdam-Mittelmark, doch ist die Unterstützung der Städte und Gemeinden dabei unerlässlich. Der Kreis selbst stellt zusätzlich zu den 19 festen Leuchttürmen in den Kommunen auch mobile Einheiten bereit – darunter drei mobile Leuchttürme, ein erweitertes Katastrophenschutzlager mit Feldbetten, Zelten, Heizungen sowie verschiedene Einsatzfahrzeuge. So sind wir gemeinsam gut aufgestellt, um im Ernstfall schnell und verlässlich helfen zu können.

Flyer – Was tun, wenn die Sirene ertönt?

Die Stadt Werder (Havel) hat einen Flyer herausgegeben, in dem die Sirenensignale und ihre Bedeutungen erläutert sind. Dieser liegt an den Rathausstandorten aus.

Millioneninvestition für bezahlbaren Wohnraum

Mit dem Bau von 27 neuen Wohnungen setzt die kommunale Haus- und Grundstücksgesellschaft Werder mbH (HGW) ein wichtiges Zeichen für bezahlbares Wohnen in unserer Stadt. Gemeinsam mit Brandenburgs Infrastrukturminister Detlef Tabbert sowie den HGW-Geschäftsführern Thomas Lück und Robin Stenmans wurde am Schwalbenbergweg feierlich der Grundstein für das Neubauprojekt gelegt.

Alle 27 Wohnungen sind belegungsgebunden. Je nach Einkommen liegen die Nettokalt-Mieten bei 6,50 Euro, 9 oder 12 Euro. Etwa 9 Millionen Euro hat die HGW für das Neubauprojekt eingeplant. Aus der Mietwohnungsbaubauförderung gewährt das Land Brandenburg ein zinsgünstiges Darlehen von 5.295.800 Euro und einen Zuschuss von 1.492.800 Euro. Die Fertigstellung ist im Herbst 2026 geplant.

Infrastrukturminister Detlef Tabbert sagte dazu: „Die Stadt Werder (Havel) ist auch dank einer guten Verkehrsanbindung ein beliebter Ort zum Leben. Der Bedarf an Wohnraum, vor allem auch für kleine und mittlere Einkommen ist entsprechend hoch.“

Meine sehr geehrten Damen und Herren, wir sind froh, mit unserer kleinen, leistungsstarken Wohnungsgesellschaft günstigen Wohnraum in Werder (Havel) anbieten und auch entwickeln zu können. Bei explodierenden Baupreisen und wieder anziehenden Bauzinsen sind faire Mieten wie in diesem Neubauprojekt nur noch mit der dankenswerten Flankierung des Landes Brandenburg machbar.

Der zweite Bauabschnitt mit weiteren 28 Wohnungen ist in Planung und wenn es bei diesem Rückenwind bleibt, legt unsere HGW im Jahr 2028 damit los.


Fachbereich 5

Baumblütenfest 2025

Das Baumblütenfest in Werder (Havel) hat sich in diesem Jahr mit seinem neuen Bausteine-Konzept erneut sehr erfolgreich weiterentwickelt.
Mein besonderer Dank gilt auch unseren Sicherheitspartnern und der Polizei für die hervorragende Zusammenarbeit. Die Sicherheitsanforderungen werden immer umfangreicher und damit leider auch kostspieliger.
Hier wünsche ich mir politische Weichenstellungen, die es wieder ermöglichen, solche schönen Feste in Deutschland ganz unbeschwert zu feiern.

Kontakt zu Biržai intensiviert

Eine sechsköpfige Delegation aus Werder (Havel) war drei Tage zu Besuch in unserer Partnerstadt Biržai im Norden Litauens. Mit der Reise wurde die langjährige Städtepartnerschaft aufgefrischt und neue Ideen für die Zusammenarbeit gesammelt. In den letzten Jahren war der Austausch, unter anderem wegen der Corona-Pandemie, etwas ruhiger geworden.
Vor Ort besuchten unsere Vertreter kulturelle, touristische und Bildungseinrichtungen: das Biržai-Schloss, die Kunstschule, eine Grundschule, einen Kindergarten und die Tourist-Information standen auf dem Programm.

Die Partnerschaft zwischen Werder und Biržai besteht seit 1999. 2009 wurde sie in unserer Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS mit dem 1. Internationalen Pleinair offiziell besiegelt – gemeinsam mit den Bürgermeistern Große und Ramonis.
Mit vielen neuen Ideen sind wir zurückgekehrt und bedanken uns herzlich für die tolle Gastfreundschaft. Wir freuen uns schon jetzt auf den Gegenbesuch aus Biržai, der bereits geplant wird.

2. Informationsveranstaltung zum Projekt Brauchwasser

Am 26. Mai fand die zweite Informationsveranstaltung zum Stand des Sanierungs- und Forschungsprojekts des Eigenbetriebs Brauchwasser statt.
Im Anschluss an zwei Präsentationen konnten sich die Stadtverordneten bei einer Führung durch den technischen Mitarbeiter direkt vor Ort selbst ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten machen.

 Auch das Land zeigte Interesse: Am 5. Juni informierte sich das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg bei einem Vor-Ort-Termin über den Stand des Projekts und besichtigte das Werk.

Hafenfest in den Havelauen war voller Erfolg

Vom 29. Mai bis 1. Juni verwandelte sich die Promenade beim Hafenfest in eine bunte Festmeile.
Ein besonders schöner Abschluss war die große Kindertagsfeier am Sonntag, den 1. Juni.
Die jüngsten Gäste erwartete ein buntes Mitmachprogramm mit Musik, Zauberei, Bastelspaß, Ballonkunst und sportlichen Angeboten wie Klettern und Fußballbillard.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Beteiligten, vor allem den vielen engagierten Werderaner Vereinen und der Werderaner Feuerwehr, die mit ihrer Unterstützung zum Gelingen des Hafenfests beigetragen haben!

Neustart im Kunst-Geschoss

Mit einer Vernissage voller Werderaner Lokalkolorit wurde am 28. Mai die Stadtgalerie KUNST-GESCHOSS im Schützenhaus feierlich wiedereröffnet. Acht Monate nach dem Brand zeigt sich die Galerie nicht nur rundum modernisiert, sondern auch heller, offener und vielseitiger. Besucherinnen und Besucher erwartet eine verbesserte Raumstruktur, mehr Licht und neue Möglichkeiten der Kunstpräsentation an der raumhohen 16 m langen Ausstellungswand. Die verbesserte Licht- und Beschattungstechnik machen die Galerie nun noch attraktiver – für Künstler wie Besucher.
Den Auftakt macht die Doppelausstellung ‚Vertreibung aus dem Paradies‘ – gestaltet von den beiden Werderaner Künstlern Irina Fedorova und Holger Triltsch.
Als besonderes Highlight findet am Samstag, den 28. Juni, um 16 Uhr ein Vortrag von Volker A. W. Wittich zum Thema ‚Liebe im Mittelalter‘ statt – ein spannender Beitrag zur Ausstellung und ein Besuch, der sich lohnt. 


Meine sehr geehrten Damen und Herren Stadtverordnete,
sehr geehrte Gäste,

wir blicken auf eine Vielzahl erfolgreicher Projekte in unserer Stadt zurück – von digitaler Sicherheit über soziale Infrastruktur bis hin zur Stadtentwicklung. Ich danke allen Mitarbeitern, Beteiligten und Ehrenamtlichen für ihr Engagement.

Werder (Havel), 13. Juni 2025