Blütenstadt Werder (Havel)

Mit dem Rolli durch die Altstadt

Die Altstadt von Werder soll schrittweise barrierefrei werden. Begonnen wurde 2024/2025 mit einem Projekt Unter den Linden.

Foto: Martin Karnbach

Barrierefreier Übergang an der Inselbrücke. 

Mobilitätsbeeinträchtigte Menschen sollen Werders Altstadt künftig besser erreichen können. Schrittweise sollen dazu Altstadtbereiche barrierefrei umgestaltet werden. Das Projekt wird sich über mehrere Jahre hinziehen.

Mit einem Vorhaben wurde am 11. November 2024 begonnen:

  • der Kreuzung „Unter den Linden / Hartplatz“.
    In Höhe des Fußgängerdurchgangs am Brauhaus wird eine Querungshilfe über die Straße Unter den Linden gebaut. An der Kreuzung Unter den Linden / Hartplatz sind weitere Verbesserungen zur Barrierefreiheit geplant.

Die Arbeiten wurden im Juli 2025 abgeschlossen. Die Baukosten belaufen sich auf etwa 460.000 Euro. Die Stadt erhielt für das Vorhaben aus dem Bund-Länderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ Fördermittel.

Folgende drei weitere Projekte sind avisiert:

  • Kreuzung „Torstraße / Uferstraße“
    Hier sollen mehr Raum für Fußgänger geschaffen und Querungshilfen in den Kreuzungsarmen errichtet werden.
  • Torstraße
    Hier soll der vorhandene Straßenraum zugunsten der Seitenräume neu strukturiert werden, um die Barrierefreiheit umzusetzen. Die Straße wird auf 5 Meter Breite verengt, die Parkplätze entfallen. Die Regenfallrohre werden unterirdisch an die Regenentwässerung angeschlossen, Straßenlaternen in den Sicherheitsstreifen verlegt.
  • Kreuzung „Torstraße/ Am Markt“
    Hier sollen in den Knotenpunktarmen Torstraße, Am Markt und Mühlenstraße jeweils Querungshilfen errichtet werden. Vier Parkplätze entfallen.

Auf ein barrierefreies Umfeld sind schon jetzt ganz besonders schwerbehinderte Menschen angewiesen. Bei den Umbauten wird nicht allein auf die die Probleme mobilitätseingeschränkter Menschen Rücksicht genommen. Es wird auch Hilfen und Bodenindikatoren für Menschen geben, die schlecht sehen können.

Aber auch Personen, die nur zeitweise in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, wie Schwangere, Eltern mit Kleinkindern oder Kinderwagen, Kranke oder Reisende mit Gepäck, profitieren unmittelbar von einem barrierearmen Umfeld.

Zuletzt aktualisiert:

Downloads

Werder (Havel), 12. Juli 2025