Blütenstadt Werder (Havel)

Ausbau der Eisenbahnstraße

Der zweite Abschnitt der Eisenbahnstraße soll ab Mai 2026 ausgebaut werden. Sicheres Verkehrsverhalten wird durch die neue Raumaufteilung einfacher.
Foto: Stadt Werder (Havel) / fro
Das Vorhaben beinhaltet die Erneuerung der Fahrbahn und der Nebenanlagen sowie den Neubau der Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung.

Der Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg als Vorhabensträger und als Träger der Straßenbaulast für die Landesstraße L 90 und die Stadt Werder (Havel) als Straßenbaulastträger für die Gehwege planen gemeinsam den Ausbau der L 90 / Eisenbahnstraße. Der Bauabschnitt beginnt nördlich ca. 60 Meter vor der Adolf-Damaschke-Straße am bereits hergestellten 1. Teilabschnittes und endet im Süden in Höhe der Bernhard-Kellermann-Straße.

Durch das Herstellen von Gehwegen in sicheren Breiten, von Radverkehrsanlagen und Querungsmöglichkeiten wird der Verkehrsablauf übersichtlicher und vorhersehbarer. Sicheres Verkehrsverhalten wird durch die Raumaufteilung für alle Verkehrsteilnehmer einfacher. Die Verkehrsqualität für Fußgänger und Radfahrer verbessert sich erheblich. Auch für den Kfz-Verkehr verbessert sich das Sicherheitsniveau.

Das Vorhaben beinhaltet die Erneuerung der Fahrbahn, der Nebenanlagen einschließlich Grundstückszufahrten sowie den Neubau der Straßenentwässerung und Straßenbeleuchtung.

Schutzstreifen für Radfahrer und erneuerte Grundstückszufahrten

Die Eisenbahnstraße wird über eine Breite von 7,50 Meter zwischen den Borden geplant. Zur Führung des Radverkehrs sind beidseitige Schutzstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn in einer Breite von 1,50 Meter vorgesehen. Die Verkehrssicherheit für Radfahrer wird sich damit deutlich verbessern.

Die vorhandenen Grundstückszufahrten werden einheitlich bedarfsgerecht erneuert. Der Gehweg wird über den Zufahrtsbereich geführt. Die Kosten werden einzeln ermittelt, dem Gemeindeteil zugeordnet und nach Abschluss der Arbeiten von der Stadt gegenüber den anliegenden Grundstückseigentümern satzungsgemäß umgelegt.

Drei Parkstände gegenüber der Sparkasse

Für den ruhenden Verkehr im Seitenbereich sind nach der jetzigen Planung im östlichen Seitenbereich vor der Bernhard-Kellermann-Straße gegenüber der Sparkasse drei Parkstände geplant. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es im näheren Umfeld der Ausbaustrecke.

In Höhe des Kastanienweges wird ein Fußgängerüberweg neu hergestellt. Die in diesem Bereich vorhandenen Haltestellen für die Busse werden zurückgebaut und unter Berücksichtigung erforderlicher Sichtweiten hinsichtlich des Fußgängerüberwegs an neuer Position am Fahrbahnrand barrierefrei hergestellt.

Eine weitere Fahrbahnquerungsstelle wird in Höhe des Neuen Rathauses ausgebildet.

Baubeginn voraussichtlich im Mai 2026

Die voraussichtlichen Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 1,214 Millionen Euro, davon 908.000 für das Land Brandenburg und 306.000 für die Stadt Werder (Havel). Der Kostenanteil der Stadt ist förderfähig.

In diesem Zusammenhang fanden und finden mehrere Bauarbeiten statt:

  • Zur Ertüchtigung als Umleitungsstrecke fand eine Deckensanierung der Kemnitzer Chaussee zwischen Autobahnbrücke und Rosenstraße statt. Ergänzend hat die Straße im Sommer 2025 einen Gehweg bekommen.
  • Daran schloss sich die Herstellung eines Mini-Kreisverkehrs an der Kreuzung Phöbener Straße/ Kesselgrundstraße sowie der 3. BA an der L90 Ergänzung Oval bis Bahnübergang an, nach knapp elf Wochen Bauzeit wurde die Strecke am 19. September 2025 wieder freigegeben.
  • Voraussichtlich ab Mai 2026 plant der Landesbetrieb Straßenwesen die Fertigstellung der L90 Ortsdurchfahrt Werder (Havel) in der Eisenbahnstraße. Der Bauabschnitt beginnt nördlich ca. 60 Meter vor der Adolf-Damaschke-Straße am bereits hergestellten 1. Teilabschnitt und endet im Süden in Höhe der Bernhard-Kellermann-Straße.

Der Ausbau der Eisenbahnstraße muss unter Vollsperrung erfolgen, der Verkehr wird umgeleitet. Der Busverkehr über die Kesselgrundstraße wird jedoch gewährleistet.

Quellen: Landesbetrieb Straßenwesen / Stadt Werder (Havel)

Letzte Aktualisierung:

Werder (Havel), 17. Oktober 2025